Nass oder trocken, Kringel vermeiden, wann wechseln, Staub, Klett und Lagerung.
Mit Absaugung trocken bis etwa P600 – schneller und ohne Wasser im Blech. Ab P800 auf Lack lohnt sich Wasser: Es kühlt, spült den Abrieb weg und macht das Schliffbild feiner. Dafür wasserfeste Bögen oder Folienscheiben nehmen; Papierscheiben weichen auf.
Ausführlich im Ratgeber →
Fast immer aus drei Ursachen: eine Körnung übersprungen, zu viel Druck oder eine zugesetzte Scheibe. Die nächste Körnung höchstens doppelt so fein wählen, den Schleifer mit Eigengewicht plan führen und die Scheibe wechseln, sobald sie nicht mehr greift. Kontrollpulver zeigt vor jedem Wechsel, wo noch Riefen sind.
Schleifkringel vermeiden →
Wenn sie spürbar langsamer schneidet, die Fläche warm wird, glänzende Stellen oder Staubklumpen auf der Scheibe sitzen oder einzelne tiefe Kratzer auftauchen. Länger hält sie mit Absaugung, wenig Druck und plan aufgesetztem Teller.
Wann ist die Schleifscheibe verbraucht? →
Zuerst absaugen, direkt an der Maschine – mit Lochteller und gelochten oder Netzscheiben. Was trotzdem aufsteigt, hält eine dicht sitzende FFP2-Maske zurück. Eichen- und Buchenstaub gilt als krebserzeugend, auch Lack- und Spachtelstaub gehört nicht in die Lunge.
Schleifstaub: Absaugung und Maske →
Meist am Teller, selten an der Scheibe: Sein Klett nutzt sich ab oder ist mit Staub zugesetzt. Zugesetzten Klett mit einer weichen Bürste oder Druckluft reinigen; sind die Häkchen platt oder verfärbt, braucht es einen neuen Teller. Schonen: Maschine erst auf der Fläche einschalten, vor dem Abheben aus – ein Interface-Pad nutzt sich an Stelle des Tellers ab.
Ausführlich im Ratgeber →Schleifteller Klett →
Trocken, bei Zimmertemperatur, flach in der Originalverpackung – nicht im feuchten Keller, nicht an der Heizung. Feuchtigkeit lässt Papier wellen; gewellte Scheiben liegen nicht plan und lösen sich eher vom Klett. Leicht gewellte Bögen einen Tag unter Gewicht flach legen.
Schleifpapier richtig lagern →