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KORNDEX – Startseite

Das KORNDEX-System.

Jeder Schritt passt zum nächsten.

Schleifen ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Folge: vorbereiten, Lack vorbereiten, Finish. Hier steht das Sortiment in genau dieser Reihenfolge – je Arbeitsschritt die Schleifmittel mit den Körnungen, die dafür gedacht sind, und das Zubehör, das dazugehört.

Körnungen je Phase
  1. 1. VorbereitenP40–P240
  2. 2. LackvorbereitungP240–P1000
  3. 3. FinishP1200–P3000

grobultrafein

Warum als System?

  • Die Körnungen schließen aneinander an.

    Nie mehr als eine Verdopplung von Schritt zu Schritt – so verschwinden die Riefen des vorigen Schliffs.

  • Zubehör gehört dazu.

    Teller, Pads, Handblöcke und Maschinen stehen in jeder Phase mit im Reiter, nicht in einem anderen Regal.

  • Du weißt, was als Nächstes kommt.

    Auf jeder Produktseite steht der nächste Schleifschritt – und der Körnungsratgeber erklärt, warum.

Der Film

In drei Phasen zum Finish

Vorbereiten, Lackvorbereitung, Finish – jede Schicht bereit für die nächste.

Der Ablauf

In drei Phasen zum Finish.

Jede Phase hat ihre Arbeitsschritte, jeder Schritt seinen Körnungsbereich. Steig dort ein, wo deine Oberfläche gerade steht – oder arbeite dich von oben nach unten durch.

  1. Phase 01

    Vorbereiten

    P40–P240

    Die Grundlage für alles, was folgt.

    12 Produkte, davon 6 Zubehör & Maschinen

    1. 1.1Altlack & Rost abtragenP40–P120
    2. 1.2Spachtel schleifenP80–P240
    3. 1.3Holz vor- und zwischenschleifenP80–P240
  2. Phase 02

    Lackvorbereitung

    P240–P1000

  3. Phase 03

    Finish

    P1200–P3000

    Vom Lackfehler zur Politur.

    7 Produkte, davon 4 Zubehör & Maschinen

    1. 3.1Lackfehler entfernenP1200–P2000
    2. 3.2Vor dem PolierenP2000–P3000

Phase 01

Vorbereiten.

Die Grundlage für alles, was folgt.

Alte Schichten runter, Rost weg, Spachtel in Form: Hier entscheidet sich, ob die Oberfläche später eben ist. Grobe Körnungen, viel Abtrag, gute Absaugung.

3 Arbeitsschritte · P40–P240

DanachPhase 02: Lackvorbereitung ↓

Phase 02

Lackvorbereitung.

Jede Schicht bereit für die nächste.

Füller glätten, Altlack und Kunststoff anschleifen, Holz fein schleifen: Die Oberfläche bekommt das Schliffbild, auf dem Grundierung, Lack oder Öl halten.

3 Arbeitsschritte · P240–P1000

Füller glätten, bevor der Decklack kommt. Typisch P320–P600.

Tipp: Füller vollständig durchtrocknen lassen; setzt sich die Scheibe sofort zu, ist er noch zu weich.

8 Produkte – seitlich wischen →

DanachPhase 03: Finish ↓

Phase 03

Finish.

Vom Lackfehler zur Politur.

Staubeinschlüsse und Läufer heraus, dann so fein, dass die Politur den Rest erledigt. Ultrafeine Körnungen, meist nass, immer mit wenig Druck.

2 Arbeitsschritte · P1200–P3000

Alles zusammenTypische Körnungsfolgen ↓

Körnungsfolgen

Von der ersten bis zur letzten Körnung.

So sieht der Weg durch das System in typischen Arbeiten aus – nie mehr als eine Verdopplung von Stufe zu Stufe. Jede Körnung führt zu ihren Schleifmitteln.

  • Rost bis Grundierung

    Blankes Metall, bereit für die Grundierung.

  • Spachtelstelle bis Füller

    Eben ausgezogene Spachtelstelle, dann Füller glatt.

  • Rohes Holz bis Öl

    Glatte Fläche ohne Sägespuren, bereit für Öl, Wachs oder Lack.

  • Lackfehler bis Politur

    Einschluss weg, Schliffbild so fein, dass die Politur kurz bleibt.

Häufige Fragen zum System

Muss ich jede Phase durchlaufen?

Nein. Du steigst dort ein, wo die Oberfläche gerade steht: Ist der Altlack intakt und nur zu mattieren, beginnst du in der Lackvorbereitung. Rost, Spachtel oder rohes Holz fangen im Vorbereiten an. Das Finish brauchst du nur, wenn du Lackfehler herausschleifst oder polierst.

Darf ich Körnungen überspringen?

Höchstens bis zur doppelten Körnung pro Schritt – nach P80 also P120 oder P150, nicht gleich P240. Springst du weiter, schleift die feinere Körnung die tiefen Riefen des vorigen Schliffs nicht mehr heraus, und sie zeichnen sich später im Lack ab.

Welche Körnung vor dem Lackieren?

Füller und Grundierung schleifst du mit P320 bis P600 – je feiner der Decklack, desto feiner der letzte Schliff: unter Uni-Lack reicht P400 bis P500, unter Basislack eher P500 bis P600. Intakten Altlack, der nur den neuen Lack tragen soll, mattierst du mit P400 bis P1000 oder mit Schleifvlies.

Nass oder trocken schleifen?

Vorbereiten und Lackvorbereitung laufen trocken mit Absaugung. Im Finish wird meist nass geschliffen: Wasser kühlt, spült den Abrieb weg und verhindert, dass sich die ultrafeinen Körnungen zusetzen.

Warum steht dasselbe Produkt in mehreren Schritten?

Weil es mehrere Körnungen führt. Eine Schleifscheibe von P80 bis P400 gehört mit P80 bis P240 zum Spachtelschliff und mit P320 und P400 zum Füllerschliff. Im Reiter steht jeweils nur die Körnungsspanne, die für diesen Schritt gedacht ist.

Brauche ich für jede Phase eine andere Maschine?

Nicht unbedingt. Ein Exzenterschleifer mit 5 mm Hub deckt Vorbereiten und Lackvorbereitung ab; für den Feinschliff und das Finish ist ein kleinerer Hub (2,5–3 mm) oder Handschliff mit Block angenehmer. Wichtig ist, dass Scheibe, Teller und Lochbild zusammenpassen.

Welcher Schritt ist deiner?

Der Schleifmittel-Finder fragt nach Material, Maschine und Ziel – und nennt dir Produkt und Körnungsfolge.