Maschinen & Arbeitsweise · 1 Min. Lesezeit
Welche Schleifmaschine für welche Anwendung?
Exzenter, Schwingschleifer, Bandschleifer, Winkelschleifer oder doch von Hand – was welche Maschine gut kann und wofür sie nicht gedacht ist.
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Exzenterschleifer: der Allrounder
Der Teller dreht sich und schwingt gleichzeitig auf einer kleinen Kreisbahn. Dadurch entsteht kein gerichtetes Schleifbild – deshalb ist der Exzenter die Maschine für Lack, Spachtel und feine Holzoberflächen. Der Hub prägt den Charakter: etwa 2,5 bis 3 mm für feines Finish, rund 5 mm als Allround-Maschine, 7 mm und mehr für schnellen Abtrag.
Für die meisten Werkstätten und Heimwerker ist ein 150-mm-Exzenter mit 5 mm Hub und Absaugung die erste Maschine.
Schwingschleifer und Deltaschleifer
Die rechteckige oder dreieckige Platte schwingt nur. Das trägt weniger ab als ein Exzenter, kommt aber in Ecken und an Kanten – Fensterrahmen, Möbelinnenseiten, Profile. Geschliffen wird mit Streifen oder Dreiecken statt runden Scheiben.
Bandschleifer und Winkelschleifer
Der Bandschleifer ist für großen Abtrag auf Holz gedacht: alte Dielen, verzogene Platten, dicke Farbschichten. Für Lack und feine Oberflächen ist er zu aggressiv.
Der Winkelschleifer gehört mit Fächerscheibe oder Schleifvlies an Metall: Schweißnähte verputzen, Rost und Zunder entfernen. Auf Holz, Spachtel und Lack hat er nichts verloren.
Und von Hand
Keine Maschine ersetzt den Handschliff an Kanten, Rundungen und kleinen Stellen – und beim Nassschliff von Klarlack. Ein Handblock mit planer Auflage hält die Fläche eben; Schaumpad und Vlies folgen Konturen.
Häufige Fragen
Brauche ich als Heimwerker mehr als eine Schleifmaschine?
Meist nicht. Ein Exzenter mit 150 mm und 5 mm Hub deckt Holz, Lack und Spachtel ab. Ecken und Profile schafft man von Hand mit Block und Schleifstreifen.


