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Schleifmittel · 1 Min. Lesezeit

Wann ist die Schleifscheibe verbraucht?

Sie greift nicht mehr, wird heiß, hinterlässt Riefen: vier Zeichen, dass die Scheibe runter muss – und wie sie länger hält.

Stand: · erschienen

KORNDEX Schleifscheiben, Schleifband P240 und Schleifbögen auf der Werkbank

Vier Zeichen

Die Scheibe schneidet spürbar langsamer, obwohl Druck und Drehzahl gleich sind. Die Fläche wird warm, Lack und Spachtel beginnen zu schmieren. Auf der Scheibe sitzen glänzende Stellen oder Klumpen aus Schleifstaub. Oder das Schliffbild wird unruhig, mit einzelnen tiefen Kratzern von losgelösten Körnern oder Staubklumpen.

Spätestens dann wechseln: Eine stumpfe Scheibe spart kein Geld, sie kostet Zeit und Nacharbeit.

Länger schleifen

Absaugung ist der größte Hebel – der Staub muss weg, bevor er die Körner zusetzt. Netzscheiben saugen über die ganze Fläche ab und setzen sich deshalb langsamer zu. Wenig Druck, den Teller plan halten und frischen Lack oder Spachtel erst schleifen, wenn sie ganz durchgetrocknet sind: weiches Material verklebt jede Scheibe.

Zugesetzt ist nicht verbraucht

Eine Scheibe, die nur voller Staub sitzt, ist oft noch scharf. Kurz ausblasen oder auf der laufenden Maschine mit einem Reinigungsstein abziehen – dann schneidet sie wieder. Sind die Körner dagegen abgerundet oder ausgebrochen und die Fläche glänzt, hilft nur eine neue.

Klumpen aus Lack oder Spachtel lassen sich nicht retten: Sie kratzen tiefer als jedes Korn und machen die Arbeit einer ganzen Körnungsstufe zunichte.

Grob verbraucht sich schneller

Mit P80 auf Metall oder Spachtel ist eine Scheibe manchmal nach wenigen Minuten durch, mit P400 auf Füller hält sie ein ganzes Bauteil. Wer viel grob schleift, rechnet mit mehr Scheiben – und greift zur größeren Packung.

Häufige Fragen

Kann ich eine abgenommene Scheibe später wieder aufkletten?

Ja, solange der Klett auf der Rückseite noch greift. Sauber und flach lagern, damit sie sich nicht wellt.

Warum wird die Scheibe so schnell stumpf?

Meist fehlt die Absaugung, der Druck ist zu hoch oder das Material ist noch nicht durchgetrocknet. Alle drei setzen die Körner zu, bevor sie verschleißen.

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