Auto & Lack · 1 Min. Lesezeit
Schleifkringel und Riefen vermeiden
Kringel und Riefen unter dem Lack haben fast immer dieselben Ursachen: übersprungene Körnung, zu viel Druck, zugesetzte Scheibe. So bleibt die Fläche sauber.
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Woher die Kringel kommen
Ein Exzenterschleifer hinterlässt immer ein Muster aus kleinen Bögen. Sichtbar wird es erst, wenn die nächste Körnung es nicht vollständig abträgt – meist weil ein Schritt übersprungen wurde. Von P120 direkt auf P320 bleiben die tiefen Riefen stehen und zeichnen sich später unter Füller und Lack ab.
Die Faustregel: Die nächste Körnung ist höchstens doppelt so fein wie die vorige. P120 → P180 → P240 → P320 kostet ein paar Minuten mehr und spart den zweiten Lackaufbau.
Druck, Drehzahl, Haltung
Der Schleifer arbeitet mit seinem Eigengewicht und leichter Führung. Wer drückt, bremst die Exzenterbewegung – die Scheibe dreht dann eher, als dass sie schwingt, und schneidet Kringel statt einer gleichmäßigen Fläche. Den Teller immer plan aufsetzen, nicht kippen, und erst auf der Fläche einschalten.
Eine zugesetzte Scheibe schleift nicht mehr, sie reibt: Sie wird heiß, schmiert und zieht Riefen. Absaugung anschließen und die Scheibe wechseln, sobald sie nicht mehr greift.
Sehen, was noch fehlt
Kontrollpulver dünn auftragen, bevor die nächste Körnung beginnt: Es bleibt in Riefen und Vertiefungen liegen und verschwindet dort, wo die Fläche eben ist. Erst wenn kein Pulver mehr zu sehen ist, geht es zur nächsten Körnung – und dort wieder Pulver drauf.
Häufige Fragen
Sieht man Schleifkringel schon vor dem Lackieren?
Oft erst unter Streiflicht oder mit Kontrollpulver. Das Pulver bleibt in den Kringeln liegen und zeigt sie, bevor Füller oder Lack sie sichtbar machen.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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