Zum Inhalt
KORNDEX – Startseite

Kunststoff & Harz · 1 Min. Lesezeit

GFK schleifen: Boot, Wohnmobil, Anbauteil

Gelcoat anschleifen, Reparaturstellen ebnen, vor dem Lack verfeinern: die Folge von P80 bis P600 – und warum der Staub nicht in die Lunge darf.

Stand:

Kurzantwort: die Körnungsfolge

  1. P80→
  2. P120→
  3. P180→
  4. P240→
  5. P320→
  6. P400→
  7. P600
Exzenterschleifer an der Tür eines schwarzen Fahrzeugs

Reparaturstelle ebnen

Ausgehärtetes Laminat oder Spachtel mit P80 bis P120 in Form bringen, dabei die Ränder weit ausziehen, damit der Übergang später nicht zu sehen ist. Nicht ins gesunde Laminat schleifen – sobald Fasern sichtbar werden, ist man zu tief.

Gelcoat und Lackvorbereitung

Intaktes Gelcoat vor dem Lackieren mit P240 bis P320 matt schleifen. Für Antifouling reicht oft P120 bis P180. Wer Gelcoat nur auffrischen will, schleift nass bis P600 und poliert danach.

Wenig Druck: GFK wird unter der Maschine warm, das Harz schmiert und die Scheibe setzt zu.

Schutz vor dem Staub

GFK-Staub enthält feine Glasfasern, die Haut und Atemwege reizen. Absaugung an der Maschine, mindestens eine FFP2-Maske, lange Ärmel und Handschuhe. Nass schleifen bindet den Staub, wo es geht.

Häufige Fragen

Mit welcher Körnung schleife ich Antifouling an?

Meist mit P120 bis P180, bis die Fläche matt und tragfähig ist. Antifouling-Staub ist giftig: nass schleifen oder absaugen, Maske und Handschuhe tragen.

Die ganze Folge auf einmal

7 Körnungen, je 1 × kleinste Packung: PRO NET 150 (10 Stück) P80 · P120 · P180 · P240 · P320 · P400, PRO CUT 150 (10 Stück) P600.

Oder als Set: Finish Set (P1000–P2000) für 59,90 € →

inkl. MwSt. zzgl. Versand