Metall · 1 Min. Lesezeit
Edelstahl und Aluminium schleifen
Weiche und rostfreie Metalle schleifen sich anders als Stahl: Aluminium setzt zu, Edelstahl läuft an. Welche Folge für ein gleichmäßiges Schliffbild sorgt.
Stand:

Aluminium: Zusetzen vermeiden
Aluminium ist weich und schmiert in das Schleifmittel. Mit wenig Druck und mittlerer Drehzahl arbeiten, die Scheibe öfter abklopfen oder wechseln. Netzschleifmittel setzen weniger schnell zu, weil der Staub durch das Gewebe abgesaugt wird.
Kratzer mit P120 bis P180 entfernen, für ein gleichmäßiges Bild bis P320 oder P400 gehen. Wer lackieren will, hört bei P240 auf.
Edelstahl: kühl bleiben
Edelstahl verfärbt sich, wenn er heiß wird – blaue oder goldene Anlauffarben sind danach nur mühsam wegzubekommen. Kurz schleifen, die Stelle abkühlen lassen, nicht auf einem Punkt stehen bleiben.
Für ein Schliffbild in eine Richtung (gebürstet) mit Schleifvlies oder einem Bogen auf dem Handblock in langen, geraden Zügen arbeiten, immer in derselben Richtung.
Kein Stahl auf Edelstahl
Schleifmittel, mit dem vorher normaler Stahl geschliffen wurde, trägt Eisenpartikel auf Edelstahl – dort rosten sie später als braune Punkte. Für Edelstahl eigene Scheiben und Vlies verwenden.
Häufige Fragen
Darf ich für Edelstahl dieselbe Scheibe nehmen wie für Stahl?
Besser nicht. Eisenabrieb vom Stahl bleibt im Schleifmittel und wird in den Edelstahl gedrückt – dort rostet er als Flugrost. Für Edelstahl eigene Scheiben verwenden.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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