Metall · 1 Min. Lesezeit
Heizkörper anschleifen und lackieren
Rost punktuell mit P120, den Rest mit P240 oder Schleifvlies mattieren – und warum man die Lamellen nicht mit der Maschine erwischt.
Stand: · erschienen

Vorbereiten
Heizung abdrehen und den Heizkörper abkühlen lassen, Boden und Wand abdecken, Staub und Fett gründlich entfernen. Lack haftet nur auf sauberem, mattem Untergrund.
Schleifen
Rostige Stellen mit P120 bis aufs blanke Metall schleifen und die Ränder mit P180 zum intakten Lack ausziehen. Den übrigen Lack nur mattieren: mit P240 oder Schleifvlies, das sich in Rundungen und zwischen die Lamellen legen lässt.
Für glatte Flächen kann ein kleiner Exzenter helfen; Lamellen, Rippen und Kanten von Hand – dort drückt die Maschine nur Dellen oder schleift Kanten durch.
Grundieren und lackieren
Blanke Stellen sofort mit Rostschutzgrundierung behandeln, dann einen hitzebeständigen Heizkörperlack nach Herstellerangabe auftragen. Erst nach vollständiger Trocknung wieder heizen.
Zwischen die Lamellen
Wo weder Maschine noch Schleifblock hinkommen, hilft ein Streifen Schleifvlies oder Schleifpapier: um ein flaches Lineal legen oder wie ein Schuhputztuch an beiden Enden fassen und hin- und herziehen. Es geht nur ums Mattieren – der Lack soll stumpf sein, nicht runter.
Alte Anstriche und Staub
Sehr alte Heizkörper können Anstriche mit Blei haben. Im Zweifel nicht trocken schleifen, sondern nass mit Schleifvlies arbeiten und eine Maske (FFP3) tragen. Auch sonst gilt: Staub absaugen statt fegen und vor dem Lackieren mit einem leicht feuchten Tuch abnehmen.
Häufige Fragen
Muss der alte Lack ganz herunter?
Nein. Nur lose und rostige Stellen bis aufs Metall schleifen, den intakten Lack mit P240 oder Schleifvlies mattieren – darauf hält der neue Lack.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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