Auto & Lack · 1 Min. Lesezeit
Füller schleifen: nass oder trocken?
Trocken mit Netz und Absaugung ist schneller und sauberer, nass fein und staubfrei. P320 bis P400 für die Fläche, P600 vor Klarlack oder hellen Farben.
Stand:

Trocken: die Werkstatt-Regel
Füller trocken mit dem Exzenter, Netzschleifmittel und Absaugung zu schleifen, ist heute Standard: Man sieht jederzeit, wie weit man ist, und der Füller nimmt kein Wasser auf. P320 bis P400 für den Grundschliff, weiches Interface-Pad an Rundungen.
Nass: fein und ohne Staub
Nass mit Bogen und Block schleifen Lackierer an Kanten, in Sicken und wenn keine Absaugung da ist. Das Wasser bindet den Staub und das Schliffbild wird feiner. Danach muss der Füller vollständig trocknen, bevor lackiert wird – eingeschlossene Feuchte gibt Blasen.
Wie fein vor welchem Lack
Unter deckenden Uni-Lacken reicht P400. Unter Metallic und hellen Farben sowie unter Klarlack lieber mit P600 enden, sonst zeichnen sich Riefen ab. Kontrollpulver zeigt vor dem letzten Schliff, ob die Fläche ganz eben ist.
Häufige Fragen
Woran sehe ich, dass der Füller fertig geschliffen ist?
Wenn das Kontrollpulver überall weg ist und die Fläche gleichmäßig matt ist, ohne glänzende Mulden. Dann noch einmal mit der letzten Körnung über die ganze Fläche.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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